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Mittwoch, 25. November 2015

Carmen - Interpretation des Charakters


Wie ihr vielleicht schon mitbekomen habt, tanzen wir bei der Vorstellung 2016 unter anderem ein Teil aus "Carmen". Die Choreographie  wird sehr sehr cool werden - eine Kombination aus klassischem und modernen Stil. Doch wer war "Carmen" überhaupt?

Schauen wir uns dazu zunächst die Handlung des Balletts an.  

Die Geschichte ereignet sich im Jahr 1820 in Sevilla. Carmen, eine junge Zigeunerin, arbeitet in einer Tabakfabrik. Zur Pause strömen die Arbeiterinnen nach draußen und werden von den Soldaten der Wache begehrlich beobachtet. Unter ihnen ist Don José, der eigentlich das Waisenmädchen Micaela heiraten soll, und sein Vorgesetzter Zungias. Die Mädchen tanzen auf dme Platz und Carmen wirft Don José eine Akazienblüte zu, um dessen Aufmerksamkeit zu bekommen. Erfolgreich.
Bei einer Auseinandersetzung in der Fabrik, verletzt Carmen eine Frau mit einem Messer und soll von José ins Gefängni gebracht werden. Sie üverredet José sie freizulassen und verspricht ihm dafür eine Nahct mit ihr. José lässt sich verführen, wird aber erwischt und muss für einen Monat ins Gefängnis.
Als José aus dem Gefängnis entlassen wird, trifft er Carmen in einer Taverne, wo sie von dme Torero Escamillo umworben wird. José nimmt dies eifersüchtig zur Kentniss. Jedoch ertönt alsbald der Zapfenstreich, der José zu Pflicht ruft. Carmen verspottet ihn für sein Pflichtbewusstsein und sie bietet ihm einen Platz in einer Schmugglerbande, für die auch sie selbst arbeitet. José lehnt dieses Angebot allerdings ab. 
Zwischenzeitlich beginnt auch Josés Vorgesetzter Zunigas Carmen zu umwerben. Josés Eifersucht führt zu einem Kampf zwischen den beiden. Carmen jedoch hat das Interesse an Don José endgültig verloren und sich dem Torero Escamillo zugewandt. Auch zwischen ihm und Don José kommt es zu einem Kampf, in dem José unterliegt. 
Später finden sich alle Beteilgten in der Stierkampfarena ein, um einen Kampf Escamillos zu sehen. Als Carmen mit José allein ist, gesteht dieser seine Gefühle, die sie jedoch nicht erwiedert. Aus Wut und Verzweiflung über diese Zurückweisung tötet José Carmen und bricht weinend über ihrer Leiche zusammen. Letztendlich gesteht José den Mord und stellt sich.

Wer ist diese Frau für mich? Was denke ich, wenn ich mir vorstelle, ich sei sie?

Also: Carmen ist für mich eine junge Frau, die in erster Linie auf siche und ihr eigenes Vergnügen aus ist. Sie ist, was die Gefühlle anderer angeht recht skrupellos. Ich denke, dass sie sich ihrer Wirkung auf Männer sehr wohl bewusst ist und diese ine einem bestimmten Moment auch leidenschaftlich liebt. Jedoch sind diese Momente nicht von langer Dauer und ihre Liebe zu sich selbst und ihrer Unabhängigkeit ist größer. Carmen scheint das Abenteuer zu suchen und nur darauf aus zu sein ihre eigenen Bedürfnisse zu stillen.
Um es auf den Punkt zu bringen - Carmen lebt den Moment leidschaftlich, egoistisch, arrogant und ohne Rücksicht auf Verluste. Man könnte sie als Femme Fatale bezeichnen. So versuche ich sie zu verkörpern.

Das allein wäre allerdings ein wenig zu sehr an der Oberfläche gekratzt. Ich denke, dass Carmen nicht nur eine Femme Fatale ist. Steckt hinter ihrem Verhalten Angst vor einem Fehler? Angst sich an den falschen Mann zu binden? Die Angst vor einem gebrochenen Herzen? Ich denke, dass man die unentschlossene, rastlose Seite ihres Charakters im Hinterkopf behalten muss, wenn man Carmen authentisch auf die Bühne bringen möchte. 

Ich bin sehr gespannt, ob es mir gelingen wird in Carmen hineinzuschlüpfen und das Publikum zu verführen.

Bild: https://04varvara.files.wordpress.com/2011/08/04f-alicia-alonso-bolshoi-ballet-08-111.jpg?w=800

Mittwoch, 11. November 2015

Vorurteile

Ihr kennt das bestimmt alle: Ihr erzählt, dass ihr Ballett macht und dann kommt sofort die Frage "Dann kannst du ja auch Spagat?"

Vorurteile. Sie finden sich in jedem Bereich des Lebens - beim Sport, im Job, einfach überall. Und natürlich werden auch wir Hobby-Primaballerinen und Hobbytänzer hin und wieder mit Vorurteilen konfrontiert. Das ist manchmal lustig, kann aber auch echt unangenehm werden. Wie auch immer, es ist immer die Frage, wie wir mit diesen Klischees umgehen. Auf gar keinen Fall sollten wir uns durch solch dumme Sprüche entmutigen lassen und unser Hobby aufgeben. Sollten die Neckereien über ein normales Maß hinaus gehen und sich daraus Mobbing entwickeln, so wendet euch bitte, bitte an eine Person in eurem Umfeld, der ihr vertraut. Dazu habe ich auch schon einmal einen Artikel geschrieben Klick.

Doch zurück zu Vorurteilen oder Klischees. Ich habe es mir mittlerweile angewöht auf so eine Neckerei mit einem weiteren Klischee zu antworten. Man muss sich somit nicht auf größere Diskussionen einlassen und hat zumeist den Lacher auf seiner Seite und kann die Situation zudem noch auflockern. 

Beispiel: 
Daniela: "Ich muss heute abend noch zum Ballett."
Anton: "Oh du machst Ballett? Trägt man da nicht nur Rosa?"
Daniela: ""Ja klar und wir tanzen auch nur auf Zehenspitzen und alle Männer dort sind schwul" 

Wenn ihr es schafft so etwas lustig rüber zu bringen, dann kann die Situation super lustig werden.
Doch genug gequatscht. Schauen wir doch mal was für Vorurteile uns schon so begenet sind. Schreibt mir doch mal in die Kommentare, was für Vorurteile ihr so zu hören bekommen habt.

"Ballett ist nur für Mädchen"

"Ballett ist nur für Kinder"

"Für Ballett muss man dünn sein"

"Beim Ballett sind alle magersüchtig"

"Balletttänzer/in ist doch kein Beruf"

"Für Ballett muss man Spagat können"

"Ballettlehrerinnen sind alte, gewalltätige Schachteln"

"Balletttänzerinnen tragen immer einen Dutt. Auch außerhalb des Trainings"

"Balletttänzer sind arrogant"

"Ballett ist kein Sport"

"Beim Ballett trägt man immer ein Tutu"

"Machst du auch richtig Spitze und so?"

Vielleicht fallen euch ja noch Klischees ein, die ich in die Liste mit aufnehmen kann.

Ihr Lieben, ich wünsche euch viel Spaß beim Rumhüpfen in rosa Tutu.  ;-)

Eure Daniela  

PS. Hier findet ihr einen Artikel der "Neuen allgemeinen Gesundheitszeitung" der mit dem Vorurteil "Ballett ist nur für kleine Mädchen" aufräumt (Seite 5 im PDF)

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Ballett-Haul (dancedirect, movedancewear, Tanzladen)

Heute habe ich einmal einen Haul für euch. Ich gebe zu, oft kaufe ich (mit Ausnahme von Spitzenschuhen) nicht neue Ballettsachen. Abe ab und zu müssen einfach neue Dinge gekauft werden. Dieses Mal sind es allerdings so viele und tolle Sachen dabei, dass ich sie euch gern zeigen möchte. Die meisten Teile sind von dancedirect, ein paar andere Teile von movedancewear und dem Tanz-Ballett-Laden in Hannover. Die Links zu den Artikeln findet ihr am Ende des Posts. Sollte ich einen vergessen haben - Info an mich in die Kommentare.

Zunächt einmal brauchte ich neue Balletttrikots für das wöchentliche Training, da meine mittlerweile alle etwas ausgewaschen sind. Ich habe mich dieses Mal nicht für mein geliebtes Plume-Model mit den Spaghettiträgern entschieden, sondern für ein Model mit Tank-Top-Trägern ebenfalls von Plume. Das Modell hat einen runden Ausschnitt vorn und einen weniger tiefen Rundausschnitt hinten, als das Modell mit den Spaghettiträgern. Ich hoffe, dass ich somit meine dumme Angewohnheit, mir beim Training wie eine Blöde den Rücken zu zerkratzen, ein bisschen eindämmen kann. Das Trikot ist unterfüttert und hat ein Unterbrustband. Ich habe die Farben Dunkelblau, Blaubeere und Purpur bestellt. Stückpreis ist 13,50€ ohne Versand. Dann noch einmal das alte Modell in waldgrün für 13,95€ ohne Versand

Da wir nächstes Jahr wieder eine Vorstellung haben und ich für die Proben nicht mein Auftrittstrikot tragen will, habe ich mir ein Proben Tutu der Marke Plume bestellt. Dieses hat einen Durchmesser von 40cm und besteht aus vier Lagen Tüll. Das Höschen ist aus Spandex. Der Einfachheit halber habe ich die Farbe schwarz gewählt. Evtl. werde ich das Tutu mit einem Draht verstärken - Mal sehen. Der Stückpreis liegt bei 24,95€ ohne Versand.





Das Highlight meiner Bestellung bei dancedirect ist mit Sicherheit mein neues Tutu. Dieses ist von Revolution und ein weinrotes Tellertutu. Der Teller ist mit einer superschönen Verziehrung besetzt. Dazu gibt es die Armrüschen und einen Kopfschmuck. Für welche Choreographie dieses Tutu bestimmt ist, verrate ich euch später. Der Stückpreis liegt hier bei 99,95€ ohne Versand.




Da ich neue Spitzenschuhe benötige, habe ich vorausschauenderweise schon das Zubehör mitbestellt. Die Spitzenschuhbänder sind von Bloch mit eingesetztem Gummi und haben 5,95€ gekostet. Die Lederflicken 2,20€. Schon für die Vorstellung und da ich neue Schuhe immer sehr rutschig finde, musste auch noch ein Beutel Kolophonium einziehen. Dieser hat 11,50€ gekostet. Alles natürlich ohne Versand.

Dann - brauchte ich nun endlich neue Schläppchen. Eigentlich tanze ich schon seit einem halben Jahr mit einem riesigen Loch im Schläppchen, war aber zu faul mir neue zu kaufen. Deshalb "Endlich". Bestellt habe ich natürlich Sansha Leinenschläppchen mit geteilter Sohle in rosa. Stückpreis liegt bei 18,85€ ohne Versand. 

Meine neuen Spitzenschuhe habe ich von movedancewear. Das Modell habe ich bereits testen können und für gut befunden. Es ist von Freed der Classic Pro. Der Stückpreis liegt bei diesen Schuhen bei 62,95€ ohne Versand.  Da die Schuhe handgefertigt werden, dauert die ankunft allerdings noch knapp zwei Wochen. Dazu wird es aber eh noch einmal einen Erfahrungsbericht geben.

Eine Kleinigkeit habe ich noch in unserem Ballettshop gekauft. Da es ja kalt wird und ich eine Frostbeule bin, mussten neue Beinwärmer her. Diese sind von Intermezzo in der Farbe Petrol und haben 19,95€ gekostet.

Jetzt bin ich erst einmal gut versorgt und glücklich. Wie zufrieden ich mit den Sachen bin, kann ich euch ja noch einmal in einem Review berichten.

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Hier die Links zu den Artikeln:
    

Montag, 12. Oktober 2015

12 Probleme die nur Tänzer / Tänzerinnen kennen:



"Du stehst auswärts - Immer. Überall" 

"Du kannst nur noch bis acht zählen"
"Du musstest akzeptieren, dass du niemals mehr Sandalen in der Öffentlichkeit tragen kannst"
"Wenn du Musik hörst, erfindest du in Gedanken Choreographien"

"Du verbringst Stunden damit dein Bühnen Make Up zu schminken - nur um später Stunden zu brauchen um es wieder zu entfernen"

"Wenn die Sohle deiner Spitzenschuhe perfekt eingetanzt ist, ist ganz plötzlich die Box zu weich - oder umgekehrt"

"Eine Seite deiner Hüfte ist flexibler als die andere"

"Du trägst eines dieser Trikotmodelle"



"Dich selbst tanzen zu sehen, ist jedes Mal ein Trauma"

"Du wirst den Moment niemals vergessen, in dem du eine Triple Pirouette gestanden hast und niemand es gesehen hat"

"Dein Leben ist gepflastert mit Haarnadeln und Haarnetzen, doch sie sind niemals da wenn du sie brauchst"

Und natürlich hast du schon tausend Mal gehört: "Oh, wie in Black Swan" 

PS. Ab der nächsten Woche (19.10.2015 - Montag) startet eine 5-teilige Serie zum Thema "Die richtige Ballettschule". Dabei gebe ich Tipps, worauf ihr bei der Suche nach einer guten Ballettschule achten müsst

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Hindernisse auf meinem Ballettweg

Ich möchte ehrlich zu euch sein. Und wer hätte es gedacht? - Es ist nicht alles Gold was glänzt. Auch ich hatte und habe immer wieder Probleme auf meinem Weg im Ballett, die mich zurückwerfen, zweifeln lassen und mir meine Motivation nehmen. Das sind Verletzungen, Krankheiten, andere Tänzerinnen, Schrittklombinationen etc.pp. Und darüber möchte ich euch heute berichten.


Das erste große Hindnerniss, das sich mir in meiner Ballettlaufbahn in den Weg stellte, war mein Alter und meine Größe. Da ich, wie ihr vielleicht wisst, mit elf Jahren in einer Gruppe mit Sieben-/Achtjährigen angefangen habe, ist es ja natürlich, dass ich dort immer die Älteste war. Dazu war ich auch noch die Größte. Klar, einmal auf Grund des Altersunterschiedes, zum anderen, da ich eh ein relativ großer Mensch bin (verglichen mit den Frauen in meinem Umfeld). Das hat mir damals aber eigentlich nichts ausgemacht, bis eines Tages die erste unserer Vorstellungen vor der Tür stand. wir sollten den Marsch aus dem Nussknacker tanzen und ich hatte kein Kostüm, weil ich zu groß war. Super. Natürlich hat mein Lehrer noch ein Kostüm für mich gefunden, ein schönes gelbes langes Kleid, aber ab diesem Moment kam ich mir immer zu riesig vor. Zusätzlich wurde ich natürlich älter und kam in die Pubertät, was den Unterschied zwischen mir und den anderen Mädchen noch deutlicher machte. Kurz nach der Vorstellung wechselte ich mit meiner Schwester zusammen in eine andere Gruppe, aber dieses Gefühl zu groß zu sein, verfolgt mich bis heute (auch heute noch gehöre ich zu den größten der Ballettschule - so nebenbei) Mittlerweile stören mich ganz andere Dinge als die Größe, aber besonders bei Vorstellungen ärgere ich mich, wenn ich wegen meiner Größe hinten tanzen muss. Aber ich kann mich ja schlecht klein zaubern.

Ein weiteres Probelm, das mich zum Teil auch wirklich genevert hat, ist, dass sich unsere Gruppe von Zeit zu Zeit immer aufgelöst hat und durch neue Tänzerinnen aufgestockt wurde. Ich meine, klar, es macht keinen Sinn Ballettuntericht für zwei Mädchen anzubieten, aber duch die "Gruppenzusammenführung" wurden wir immer wieder von Leistungsniveau nach hinten geworfen. Das hat mich zum teil schon sehr geärgert und demootiviert. Mittlerweile steht dieses Problem zum Glück nicht im Raum, aber ich würde mich auch jetzt noch darüber ärgern. Ich versuche mir aber zu sagen, dass es besser ist zu warten, bis die neuen Mädchen auf unserem Stand sind, als dass unsere Gruppe aufgelöst wird und ich vor dem Nichts stehe. Außerdem haben wir ja auch alle mal angefangen.

Mein größten Verletzungen in meiner Ballettzeit waren ein Muskelfaserriss im linken Oberschenkel und mein  Sprunkgelenkkapselriss. Der Muskelfaserriss ist durch eigenen Dummheit entstanden. Ich wollte in der Küche ein Grande Battment machen - unaufgewärmt, in Jeans. Das Ergebniss war ein kleines Ziehen in meinem linken Oberschenkel, dass ich aber nicht weiter beachtete. Im nächsten Training wurde das ziehen stärker und mein Muskel verhärtete sich. Nach diesem Training ging gar nichts mehr. Aber anstatt zu pausieren habe ich weiter trainiert. Die Schmerzen gingen nicht weg und meine Dehnbarkeit wurde immer schlechter. Bis ich in den Sommerferien zwangsweise pausieren musste. Nach den Sommerferien waren die Schmerzen weg - meine Dehnbarkeit auf der linken Seite ist jedoch bis heute nicht so gut, wie vor diesem Vorfall.



Der Sprunggelenkkapselriss ist beim Wandern passiert. Ich war in den Sommerferien mit meiner Familie in Berchtesgarden zum Wandern. Wir sind viele hochalpine Strecken gegangen ohne das mir jemals etwas passiert ist. Bis zu diesem einen Tag. Die Strecke war einfach. Eigentlich war es gar kein richtiges Wandern sondern eher ein spazieren. Und doch oder gerade deshalb ist mir hier dieser Unfall passiert. Ich war unaufmerksam und bin mit der Schlaufe meines Schnürsenkels an einem Stein oder Ast (ich weiß es nicht mal mehr genau) hängen geblieben. Men Fuß wurde ruckartig nach hinten gedreht. Dabei hat sich in meinem Sprunggelenk ein Riss gebildet. Der Urlaub war natürlich gelaufen - oder eher nicht. Langfristige Folgen sind ein schwaches Fußgelenk, mit dem ich mich aber arrangiert habe. 

Die größte körperliche Baustelle sind jedoch mein Hohlkreuz und meine Knie. Ich habe ein angeborenes Hohlkreuz, gegen das ich nichts tun kann. Ich muss ständig darauf achten im Rücken gerade zu bleiben - beim Ballett, beim Reiten, überall. Das ist etwas, was mich mein Leben lang ärgern wird.
Meine Knie sind das andere und für mich auch allergrößte Probelm beim Ballett. Ich habe geschummelt. Früher. Obwohl mein Lehrer mich immer wieder darauf hingewiesen und korrigiert hat, ich es zudem noch besser wusste, habe ich Jahrte lang mein Auswärts durch das Knie weiter geschummelt. Egal ob es sich um das Standbein oder um das Spielbein handelt. Mein Lehrer und ich hatten deswegen richtig Stress, aber ich wollte ja nicht hören. 2008 war es dann soweit. Unerträgliche Schmerzen. Ab zum Orthopäden - Diagnose "Abnutzungsathrose". Super. Seitdem schummel ich nicht mehr. Die Schmerzen sind aber immer noch da. Besonders wenn es kalt ist. Zusätzlich hat mein Knie extrem an Stabilität verloren. Also Mädels und Jungs - bitte bitte seid schlauer als ich und akzeptiert euren Körper so wie er ist. Erzwingt nichts, das bringt überhaupt gar nicht.

 Ihr seht, es ist niemals einfach und manchmal wollte ich auch schon aufgeben. Aber dann merke ich wie sehr ich das Tanzen liebe und kämpfe weiter. Schreibt mir doch mal von euren Stolpersteinen auf eurem Ballettweg. Wenn euch das Thema gefällt und ihr noch mehr Leidenschgeschichten oder auch Erfolgsstorys lesen wollt, lasst es mich wissen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Training
Eure Daniela

Mittwoch, 30. September 2015

Eine neue Choreographie?

Wie schon bei unserer letzten Vorstellung im Jahr 2014, möchte ich auch für die nächste Vorstellung eine eigene Choreographie auf die Beine stellen. Da ich das Ganze nun zum zweiten Mal mache und schon weiß, was dort auf mich zu kommt, würde ich euch bei diesem Mal gerne teilhaben lassen, wie diese Choreographie entsteht. Ich kann jetzt noch nicht genau sagen, in welchen Abständen ich nun zu diesem Thema poste. Das Ganze ist sehr von Zeit, Kreativität und Geduld abhängig. So eine Choreographie kann nicht erzwungen werden. Sie muss wachsen und sich entwickeln können, wie eine kleine Pflanze, die langsam groß wird. 

Am Anfang der Choreographie steht für mich immer die Musik. Ich persönlich muss die Musik nicht nur hören, sondern auch fühlen. Wenn ich "meine" Musik finde, dann kann ich mich vor den Augen dazu Tanzen sehen. Meistens weiß ich genau, wenn es DIE Musik ist. Vor zwei Jahren war das "River flows in you" von Yiruma. Auch in den letzten Wochen habe ich mir sehr viel Musik angehört, zwar aus einem anderen Grund, aber ich bin dabei auf zwei Lieder gestoßen:

Watermark von Tony Evans

Apassionata Waltz 

Hier und hier könnt ihr euch die Lieder bei Youtube anhören. Es ist sind zwei wunderschöne langsame Waltzer. Beide haben mich sofort angesprochen und ich habe mich regelrecht in dieses Musik verliebt. 

Die Schritte, die nun folgen, sind zunächst etwas trocken. Ich muss die Musik jetzt so oft wie möglich hören, auswendig lernen und verinnerlichen. Gleichzeitig muss ich sie "durchzählen" und in Abschnitte einteilen, ähnlich wie beim Erfassen einer Choreographie. Dann trage ich alle Takte und Abschnitte in meine Choreographievorlage ein. Diese habe ich mir einfach bei Excel erstellt. Wenn das Alles fertig ist, geht es im Ballettsaal weiter. Doch bis dahin ist es noch weit. Jetzt setze ich mich erst einmal hin und zähle. Was dabei rauskommt, berichte ich euch. Ihr könnt ja zur Übung auch einmal zählen, dann könnt ihr später sehen, ob ich richtig liegt.

Ich freue mich so auf das Erarbeiten der Choreographie.
Anbei findet ihr noch einmal die Choreographie von "River flows in you"

 
Ich wünsche euch einen wunderschönen Herbsttag.
Eure Daniela  

PS. Denkt daran: Morgen ist World Ballet Day. Unbedingt bei den Kompanien vorbeischauen. 



Donnerstag, 9. Juli 2015

Meine Entwicklung im Ballett - Von Anfang bis heute

Ich hatte euch einen persönlichen Werdegang versprochen. Anders als geplant, erscheint er nun als Wochenpost und nicht auf der Seite über mich persönlich. Beginnen wir also im Jahr 2002.

2002:

In diesem Jahr habe ich mit dem Balletttanzen begonnen. Gemeinsam mit einem anderen Mädchen, das auch elf Jahre alt war, startete ich also Klischee getreu in einer Gruppe in der der Altersdurchschnitt bei ca. 8 Jahren lag. Das war aber weiter schlimm, da ich zwar die Größte war, mich mit den jüngeren aber gut verstanden habe. 

2003:

Ein Jahr später hatte ich meine erste Vorstellung. Wir tanzten eine Choreographie zu dem Marsch aus dem Nussknacker. Zunächst gab es kein Kostüm für mich, da ich einfach zu groß war, zum Schluss bekam ich aber ein schönes gelbes Kleid. Naja.

2004-2005:

In diesen zwei Jahren haben meine Schwester und ich oft die Gruppe gewechselt. Bis wir Ende 2005 in der Teenie-Gruppe angekommen waren. In dieser Zeit hatten wir keine Vorstellung, weshalb sich das "Aufsteigen" einfach gestaltete. Ende 2004 durfte ich mit dem Spitzentanz beginnen. Während dieser Phase habe ich sehr an meiner Dehnbarkeit gearbeitet. Es war ein Kampf, wie ich ihn seither nicht mehr beim Ballett erleben musste. dadurch, dass ich spät mit dem Ballett angefangen habe und von Natur aus nicht gelenkig bin, musste ich sehr hart kämpfen, um mein Bein mit gefasster Ferse zur Seite strecken zu können. Es war zum Haareraufen. Aber ich habe das durchgehalten und jede Stunde wieder aufs neue probiert. Bis es dann nahc Jahren geklappt hat.

2006:

Mit der neuen Gruppe hatten wir ein Jahr später unseren ersten Auftritt. Zu Vivaldis "Winter" und "Herbst" tanzen wir zwei Choreographien unseres Lehrers. Der Herbst war mein erster Tanz auf Spitze.
Zu Beginn der Sommerferien wirkten wir dann bei dem Projekt "Botschaft ohne Worte" mit, ein Tanzabend, der gemeinsam mit andern Tanzschulen gestaltet wurde.
Nach den Sommerferien begann ich dann bei den Erwachsenen zu trainieren. Dieser schritt war definitiv der größte, den ich während meiner Zeit beim Ballett machen musste. Ich fühlte mich am Anfang so schlecht, dass ich nie wieder in diese Gruppe wollte. Natürlich habe ich aber nicht aufgegeben und bin bis heute in dieser Gruppe.

2007:

Eine Neuauflage von "Botschaft ohne Worte" in der wir den "Winter" tanzten.  In diesem Jahr begann ich ein drittes Mal in der Woche zu trainieren.

2008:

Wieder ein Vorstellungsjahr. Auf dem Programm standen für uns vier Tänze. "Türkischer Marsch", "Ave Maria", "Für Elise", und "Tanz der Rosenmädchen aus Gayaneh". Das "Ave Maria" habe ich mit meiner Schwester allein getanzt.

2009:

In diesem Jahr hat unsere Gruppe einen kompletten Umbruch erfahren. Bis auf ein anderes Mädchen, meiner Schwester und mir habe alle anderen aufgehört und wir bekamen vier neue Mädchen dazu. Gleichzeitig wurden wir mit der Fortgeschrittenengruppe, von denen allerdings auch nur noch eine Tänzerin übrig war zusammengelegt. Wir haben dieses Jahr gebraucht um uns in der Gruppe einzufinden und zusammenzuraufen.
Als Höhepunkt haben wir am Kinder- und Jugendtanzprogramm teilgenommen, welches im Rahmen der Ostertanztage von der Staatsoper Hannover angeboten wurde. 

2010:

Das Jahr 2010 begann mit einer Überraschung. Ich war das Gesicht des Kinder- und Jugendtanzprogramms der Ostertanztage ausgerichtet von der Staatsoper Hannover. Aus diesem Grund durfte ich auch in diesem Jahr an den Ostertanztagen teilnehmen, obwohl ich eigentlich schon zu alt war.
Im Sommer hatten wir dann wieder eine Vorstellung mit der Ballettschule. Eine neue Choreographie zu Vivaldis "Winter" und eine "Polka" wurden erarbeitet. Ich durfte eine kleines Solo in einem "Zigeunertanz" tanzen.

2011:

Unsere Gruppe hat sich in diesem Jahr so gut wie aufgelöst. Letztendlich waren wir nur noch zu viert. 
Im gleichen Jahr habe ich das Training in der Ballettschule Renata Kesten. Gleich zu beginn wurde ich gefragt, ob ich bei der Vorstellung im kommenden Jahr mitwirken möchte. Jedoch habe ich abgelehnt.

2012:

Zu Beginn des Jahres habe ich dann doch die Rollen in Dornröschen angenommen. Im Sommer diesen Jahres tanzte ich also Dornröschen im Theater am Aegi. Meine Rollen: die rote Fee, ein Bauernmädchen in Coda und Walzer, die Katze (Solo) sowie die Jagdgesellschaft. Es war eine sehr schöne Erfahrung und ich bin letztendlich froh, dass ich mich doch noch dazu entschlossen habe das Ballett mitzutanzen. In diesem Jahr habe ich mich sehr gut in der neuen Schule eingelebt. Vor allem im Spitzentanz hat mich insbersondere die Vorstellung sehr vorangebracht




  

Die Vorstellung meiner Ballettschule erfolgte nur wenige Wochen später. Hier tanzten wir, nunmehr zu dritt, eine Variation aus "Coppelia" und "Faust". Bei dieser Vorstellung ist eines meiner liebsten Ballettbilder entstanden. Danke dafür Felix Kuntoro.Es war unsere erste Vorstellung, bei der wir alle Tänze auf Spitze getanzt haben. Ich weiß noch genau, dss ich neue Schuhe hatte und eine riesige offene Blase, die mega geblutet hat. Das lag aber nicht an den neuen Schuhen, sondern an den stundenlangen Proben für die beiden Vorstellungen.




2013:

Wiederaufnahme Dornröschen in den Rollen: rote Fee, Bauernmädchen in Coda und Walzer, die Katze (Solo), Jagdgesellschaft und die Rosenhecke. Das besondere an der Vorstellung war, dass meine Schwester in mehreren Hauptrollen eingesprungen ist, da der Ballettschule nach der ersten Vorstellung einige Mädchen abgesprungen sind. Dies war eines meiner schönsten Erlebnisse wärend meiner Zeit beim Ballett. Dafür möchte ich "Danke" sagen, auch wenn diese Zeit vorbei ist. Danke an meine Mädels Simone, Caro, Laura und Cora. Das war wirklich eine super tolle Zeit.



2014:

Vorstellung mit meiner Ballettschule. Mittlerweile wieder zu fünft, wovon eine die Vorstellung allerdings nicht mitgemacht hat. Meine erste Originalchoreographie: "Der sterbende Schwan" aus dem Karneval der Tiere. Zusätzlich unsere erste eigene Choreographie zu "River flows in you" aus dem Film Twighlight. Eine Neuauflage zu "Ave Maria" und eine Variation aus "Die Meistersinger von Nürnberg", sowie der "Kissentanz" aus "Rome und Julia"
Nach der Vorstellung nahm ich mehrmals am Sommertanzprogramm der "Norddeutschen Tanzwerkstatt" teil.
Das Jahr endetet weniger schön in der Trennung von der Ballettschule Renata Kesten.



2015: 

Off-Saison. Seit Jahren ist dies das erste Jahr ohne Ballett-Vorstellung. Irgendwie komisch, ich vermisse es sehr. Aber gleichzeitig ist es auch schön, sich mal wieder voll und ganz auf das Erarbeiten neuer Schritte und Technik zu konzentrieren. Unsere Gruppe besteht mittlerweile wirder aus sieben Tänzerinnen. Das ist zum einen super, zum anderen bin ich skeptisch, was die Vorstellung im kommenden Jahr angeht. Ich denke, dass Ende des Jahres die Choreographien für die nächste Vorstellung erarbeitet werden. Da ich ohnehin nicht wirklich gut in die Saison gestartet bin, kommt es mir eigentlich entgegen, dass wir keine Vorstellung haben. Was dieses Jahr noch passieren wird, erfahrt ihr ja auch im Trainingstagebuch.Obwohl wir keine Vorstellung haben, freue ich mich auf ein kleines Highlight im Sommer, von dem ich zu entsprechendem Zeitpunkt dann auch berichten werde.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Gedanken - Der Kampf in mir


Gedanken 

Liebe ich das Tanzen? Macht mich das Ballett wirklich glücklich? Warum liebe ich das Tanzen? Was ist das zwischen mir und dem Ballett?

Fragen - sie kommen und sie gehen. Immer und immer wieder. Und sie bleiben unbeantwortet. Mein Leben lang. Es ist die Frage, die immer wieder kommt und die sich in meinen Kopf brennt und auf die ich keine Antowrt weiß. Was liebe ich so an dem Tanzen? Liebe ich es überhaupt? Oder denke ich nur, dass ich es liebe, weil ich es zufällig gut kann? Doch kann ich es denn gut? Was bedeutet es gut zu sein? Ist das Ballett an sich gut? Manchmal hasse ich es - so sehr. Es ist undankbar und unbarmherzig. Es zeigt mir  meine Schwächen. Ich mache es niemals richtig. Ich bin niemals fertig. Es ist ein Hamsterrad - immer und immer wieder. Niemals bin ich am Ziel. Doch welches Ziel? Ich habe nicht mal ein Ziel. Mehr auswärts? Mehr Pirouetten? Doch es geht immer mehr. Selbst wenn ich mich am Ziel glaube, werde ich sehen, dass es nicht das Ende ist. Niemals fertig, niemals da. Ein Traum ohne Erwachen - oder ist das das Erwachen? Wache ich gerade jetzt auf? Doch dann zieht es mich runter - es hält sich fest. Klammert sich fest. Es greift nach dem wunden, kleinen Punkt, der immer wieder schwach wird. Der immer wieder hofft und liebt und leidenschaftlich brennt - für den Tanz. Für den Moment, der mir vorspielt glücklich zu sein. Das Ballett - es ist eine Flucht, es lässt mich vergessen, es lässt mich die Augen schließen und eintauchen - in eine Welt, in der ich etwas bin. Ein Schwan, eine Prinzessin. Doch da ist auch die Rosenhecke - wunderschön, aber mit spitzen Dornen, die sagen: "Du bist nicht gut genug! du bist nicht am Ziel! Du kämpfst gegen Windmühlen!" 

Und doch bin ich dabei. Ich falle hin, immer und immer wieder. Ich stehe auf, immer und immer wieder. Und ich kämpfe. Ich beiße mich durch, ich schaffe das, seit 13 Jahren. Ich weiß, dass ich niemals gut bin, dass es niemals reicht. Aber wäre das nicht auch traurig? Zu wissen, da kommt nichts mehr, dass man sich nicht mehr weiterentwickeln kann. Das man nicht mehr besser wird. 
Das ist es, was mich antreibt. Ich will wissen, wie weit ich kommen kann. Was ich leisten kann.  

Doch manchmal reicht das nicht. Manchmal ist es mir egal, was ich schaffen kann. Manchmal will ich einfach aufhören. Aufhören gegen diese Windmühlen zu kämpfen. Da frage ich mich: Warum machst du das? Warum tust du dir das an? Die ewige Schinderei? Und ich frage mich, ob wir noch zusammen passen - das Ballett und ich. Es ist eine Hass-Liebe. Hass und Liebe - sie geben sich die Klinke in die Hand und schauen beide immer mal wieder vorbei. Doch wie mache ich weiter, wenn der Hass vor der Tür steht? Ich verweile, ich fühle mich überfordert und ich stagniere. Ich versuche mir zu sagen, dass das ganz normal ist, dass es okay ist auch einmal zu hassen. Ich erinnere mich, an Gutes. An schöne Momente. An das, was ich erreichen möchte. An das was ich erreicht habe und was ich noch erreichen kann. Und ich stelle mir vor, wie es ohne es wäre. Ohne das Ballett, ohne den Tanz. Und dann reißt sie wieder auf, die kleine Wunde aus der nur Leidenschaft rinnt. Leidenschaft für den Tanz, für die Musik. Und dann weiß ich: Irgendwann kommt sie - Die Belohnung. Der Applaus auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Doch für mich ist es nicht das allein. Es ist eine Attitude-Pirouette, die geklappt hat. Es ist ein Arabesquè, die ich stehen konnte. Es ist das Wissen, dass ich mein Bestes gebe. Es ist dieses Aussteigen aus dieser Welt. Dieses Eintauchen in die andere Welt. Für kurze Zeit vergessen, was das Leben von mir will. Vergessen und Versinken. Versinken in der Musik, bis mein Körper ganz und gar von ihr getragen wird und ich niemals mehr auftauchen will. Das ist es, was ich liebe. Das ist der Grund, weshalb ich das tue, was ich tue.

Gedanken. 

Donnerstag, 28. Mai 2015

Meine Ballettsachen - Training

Vor einigen Monaten habe ich einmal eine Umfrage bezüglich der Themen gemacht, die euch interessieren. Dabei "gewonnen" hat das Thema "Meine Ballettsachen / Tutus". Da ich nun ein bisschen Zeit und (fast) alle Ballettsachen zu Hause hatte kommt hier nun der erste Teil meines Ballettkleiderschranks - Meine Trainingskleidung.
Viel Spaß :-)



Trikots
Obere Reihe:  
*schwarzes Kurzarmtrikot
zweite Reihe von oben: 
*weißes Lycralangtrikot 
*schwarzes Langarmtrikot von Capezio 
*bordeaux-rotes Langarmtrikot von Bloch
dritte Reihe von oben:
*dunkelblaues Samttrikot Spaghettiträger von Plume
*rosa Spaghettiträgertrikot von Plume
*schwarzes Spaghettiträgertrikot von Plume
vierte Reihe von Oben:
*bordeaux-rotes Spaghettiträgertrikot von Capezio
*dunkelblaues Spaghettiträgertrikot von Plume
*bordeaux-rotes Spaghettiträgertrikot von Plume

Wickelröcke
Von oben nach unten:
*bordeaux-roter Wickelrock
*bordeaux-roter Wickelrock von Bloch
*dunkelblauer Wickelrock von Bloch
*türkiser Wickelrock von Plume
*schwarzer Wickelrock von Capezio





Wärmesachen
*Wärmehose von Intermezzo
*2x Beinwärmer lang grau
*Stulpen schwarz
*Stulpen weiß


Strumpfhosen und Leggins
* weiße und rosa Strumpfhosen mit Ballenloch von Revolution und Bloch
*schwarze Leggins mit und ohne Steg von Primark 
Schuhe
* Schläppchen von Sansha mit geteilter Sohle in weiß und rosa
* Spitzenschuhe von bloch (Triomphe und Synergy)







 

Da es in unserer Tanzschule in unserer Klasse keine Kleiderordnung gibt, trage ich meistens eines der Spaghettiträgertrikots von Plume. Diese Trikots liebe ich einfach und kann sie nur jedem empfehlen. Das Unterbrustband gibt guten halt und das Trikot sitzt bei mir einfach sehr gut. Dazu trage ich je nach Tagesform eine Strumpfhose oder Leggins über oder unter dem Trikot. Ich tanze grundsätzlich immer barfuß in den Schuhen, das heißt, ich rolle die Strumpfhose auf. Manchmal trage ich meinen schwarzen Wickelrock von Capezio dazu, das kommt aber auch ganz darauf an, ob ich gerade Lust drauf habe. 

Im Winter wärme ich mich mit meiner Wärmehose oder langen Beinwärmern auf. Diese lege ich aber nach den ersten Übungen ab, da mein Lehrer meine Linie sonst nicht korrigieren kann. Im Training trage ich an Wärmesachen, wenn überhaupt, kurze Stulpen, da ich meine Sprunggelenke warmhalten will. Ich hatte dort mal eine Verletzung und habe jetzt ab und zu Schmerzen im Gelenk, wenn ich zu kalt bin oder auskühle.

Schreibt mir doch einmal, ob ihr eine feste Kleiderordnung habt oder was ihr so im Training tragt. Ich würde mich sehr freuen, einmal zu sehen, wie ihr so im Training ausschaut.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Meine Ballettsachen - Meine Tutus


Vor einigen Monaten habe ich einmal eine Umfrage bezüglich der Themen gemacht, die euch interessieren. Dabei "gewonnen" hat das Thema "Meine Ballettsachen / Tutus". Da ich nun ein bisschen Zeit und (fast) alle Ballettsachen zu Hause hatte kommt hier nun der erste Teil meines Ballettkleiderschranks - Meine Tutus.

Viel Spaß :-)




Zunächst einmal zeige ich euch mein allererstes Tutu. Es ist ein schlichtes, weißes Teller-Tutu mit vier Lagen Tüll. Ich habe es vor vier Jahren bei dem Onlineshop dancedirect bestellt. Getragen habe ich das Tutu in einer Vorstellung 2012 von "Coppelia" und "Faust"





Für die Vorstellung 2014 benötigten wir bunte Tutus für die "Meistersinger von Nürnberg. Dafür habe ich mein Tutu von 2012 mit bunten Blumen benäht, sowie eine Borte an Auschnitt und Trägern angebracht. Schuat dazu einmal in meinen Tutu - DIYs Da das Tutu aber schon zwei Jahre im Schrank lagerte, ist mir leider der Teller abgeschlappt. Schreibt mir doch einmal in die Kommentare, ob ich euch eine Anleitung zum Stabilisieren der Tutu-Teller machen soll.



Das nächte Tutu gehört zwar nicht direkt mir, sondern meiner Schwester, ich möchte es euch aber trotzdem gern zeigen, denn ich habe auch hierfür die Blumen genäht und finde ich das rot einfach so so schön. 



Dieses Tutu ist mein Schwanen-Tutu aus dem Solo "Der sterbende Schwan" Dieses Tutu ist ein sechs-lagiges Teller-Tutu, welches ich ebenfalls selber gestaltet habe. Bei Interesse erstelle ich euch ebenfalls eine DIY-Anleitung. einfach kurze Info in die Kommentare und dann mache ich mich an die Arbeit. Hier seht ihr ebenfalls den Kopfschmuck zu dem Kostüm.



Zu guter Letzt: Mein Trainings-Tutu. . Es ist ein schwarzes schlichtes Teller-Tutu mit sechs Lagen Tüll. Eventuell möchte ich es noch ein wenig verschönern. Mal sehen...



 


Sooo, das waren meine Tutus. Ich hoffe sie gefallen euch. schickt mir doch einmal Bilder von euren Tutus. Vielleicht habt ihr Ideen für DIYs oder für die Gestaltung meines schwarzen Tutus. Für kreative Ideen bin ich immer dankbar - also ab in die Kommentare damit.

Dienstag, 28. Januar 2014

Proben





Hallo ihr Lieben,
verspätet melde ich mich mit einem kurzen Lebenszeichen aus dem Wochenende zurück. Ich hatte gestern Urlaub, sodass ich heute erst in die Arbeitswoche starte. Heute gibt es ein kurzes Up-Date zu den Proben für unsere Vorstellung im Sommer. Am Sonntag hatten wir wieder Proben und so langsam nehmen unsere Tänze Gestalt an. Das Ave Maria werden wir zu zweit tanzen. Die Choreographie haben wir vor sechs Jahren schon einmal getanzt, damals auf Schläppchen, jetzt eine etwas veränderte Version auf Spitze. Hierbei ist natürlich – wie sollte es auch anders sein – eine meiner „Lieblings“ Pirouetten eingebaut. Die Pirouette im Arabeske. Ich habe dabei zwar nicht so starke Probleme, wie in der Attitude, aber so ganz rund ist sie trotzdem nicht. Mir fällt es schwer die Mitte zu halten  und den Force dadurch zu bekommen, dass die Ferse meines Standbeines in der Drehung führt. In der Theorie ist mir das alles durchaus klar – weiß ich jedoch nicht, wie ich das meinem Körper verklickern soll.

Der zweite Tanz der Lehrlinge aus der Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ klappt super. Wir tanzen zu viert, leider ist die eine aus unserer Gruppe noch nicht auf dem Gruppenniveau – hoffentlich bekommt sie das bis zur Aufführung hin, zumal sie das Ganze auch auf Spitze tanzen sollte. Sieht ja sonst auch komisch aus, wenn drei auf Spitze tanzen und sie auf Schläppchen :-/ Dieser Tanz wird am Ende in den Tutus getanzt, die ich gerade aufpeppe. (Ja stimmt, wie ich das mache, wollte ich hier noch dokumentieren – kommt diese Woche versprochen)


Der dritte Tanz, den ich bis jetzt tanze ist mein Solo als „sterbender Schwan“. Wir haben am Sonntag an der Arm  und Handführung gearbeitet. Die Armführung gleich der Flügelschläge eines Schwans fällt mir leicht, jedoch wollen meine Hände nicht mitmachen. Also stehe ich jetzt jeden Tag vor dem Spiegel und übe. :D Eine meiner Freundinnen hat ein Video von der Probe gemacht – leider ist die Qualität so schlecht, dass es mir peinlich wär euch das zu zeigen. Am Donnerstag, wenn wir wieder proben unternehmen wir den zweiten Versuch das Training zu filmen.
Allgemein läuft es im Training immer noch nicht besser, als die letzten Wochen. Ich habe das Gefühl vor einer Wand zu stehen, über die ich nicht hinweg komme – als hätte ich das Level erreicht, auf dem ich tanzen kann, es aber nicht weiter geht. Ich arbeite wie ein Pferd – es wird nichts.

Dazu kommt, dass ich zusätzlich auch noch an meinen Gewichtsproblemen scheitere. Ich möchte nicht wirklich dünner werden, aber nur die zwei / drei Kilo Baby-Winter-Speck von Weihnachten. Ich habe es geschafft einige Kilo abzunehmen, aber jetzt geht es nicht weiter. Es ist wie verhext. Ich muss mich wahrscheinlich noch mehr disziplinieren. Jeden Tag, jedes Training von neuem. Aber ich schaffe das schon.

In diesem Sinne – ich wünsche euch einen schönen Dienstag-Nachmittag

Eure Daniela